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Fragerunde

IHR PARLAMENTARISCHES ZIEL FÜR 2024?

Der Neujahrsempfang unserer Fraktion ist traditionell ein guter Anlass, um auf das vergangene Jahr zurückzuschauen und gleichzeitig den Blick in die Zukunft zu richten. Was unsere Abgeordneten in 2024 erreichen möchten? Wir haben sie am Rande unseres Empfangs gefragt, welche parlamentarische Initiative sie auf den Weg bringen möchten.

Susann Enders

„Viele Kliniken leiden unter massiver Finanznot. Um weiterem Krankenhaussterben vorzubeugen, kämpfen wir dafür, dass die bayerische Krankenhausplanung an die aktuellen Herausforderungen angepasst wird. Außerdem wollen wir eine bessere Vergütung für PJler erreichen. Denn anders als beispielsweise in den praktischen Ausbildungsteilen der Pharmazeutinnen und Pharmazeuten erhalten Studierende im Praktischen Jahr keine Vergütung, sondern lediglich eine freiwillige Aufwandsentschädigung.“

Felix von Zobel

„Ich werde 2024 eine parlamentarische Initiative für eine bessere ärztliche Versorgung einbringen. Da leider nicht genügend Fachkräfte vorhanden sind, müssen wir verstärkt auf Medizinische Versorgungszentren (MVZ) setzen. Die individuelle hausärztliche Versorgung ist am besten, aber in Zeiten des demografischen Wandels ist eine zentrale Versorgung immer noch besser als gar keine Versorgung.“

Tobias Beck

„Wir haben im Bereich ÖPNV bereits erste Erfolge erzielt – der Regelbetrieb für die Bahnstrecke Gotteszell–Viechtach kommt. Jetzt gilt es, weiter dranzubleiben und den ÖPNV im ländlichen Raum zu verbessern. Mittels Antrag haben wir vom Bund bereits eine Verbesserung von Breitband und Mobilfunk in Bayern gefordert. Der ländliche Raum ist leider immer noch unterversorgt, hier positionieren wir uns als Partner der Kommunen und treiben das Thema weiter voran.“

Martin Behringer

„Ich will für neuen Schwung beim Wohnungsbau sorgen. Deshalb will ich mich dafür einsetzen, die Kaufnebenkosten für Wohneigentum deutlich zu senken und Erstkäufer von der Grunderwerbsteuer zu befreien. Auch eine Intensivierung des Sozialwohnungsbaus, die Abschaffung der Erbschaft- und Schenkungsteuer sowie eine weitere Vereinfachung der Bayerischen Bauordnung halte ich für notwendige Maßnahmen.“

Marina Jakob

„Besonders am Herzen liegt mir die Reduzierung der Flächenversiegelung in Bayern. Auch im Koalitionsvertrag haben wir vereinbart, dass wir bis 2030 die tägliche Flächenneuinanspruchnahme auf 5 Hektar halbieren möchten. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es konkreter Maßnahmen, wie z. B. einer besseren Nachverdichtung in Städten und in Dörfern oder auch einer Umstellung auf versickerungsfähige Flächen bei der Planung neuer Bauvorhaben – dafür setze ich mich ein.“


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