Analog zur seit 2019 bestehenden Austauschprämie für die Umrüstung von Ölheizungen auf umweltfreundliche Alternativen fordern wir die Ampel-Regierung auf, auch den Ausstieg aus dem Heizen mit fossiler Kohle finanziell zu unterstützen. Denn Einzelöfen, die mit Kohle betrieben werden, sind weder umweltfreundlich noch nachhaltig. Deshalb ist ein Wechsel nicht nur im Sinne des Klimaschutzes, sondern entspricht auch dem Ziel einer nachhaltigen Wärmewende. Zudem hilft es dabei, den Importbedarf an Kohle zu reduzieren, was angesichts der internationalen Sicherheitslage dringend angezeigt ist. Konkret sprechen wir uns für einen erhöhten Bonus von 20 Prozent auf die Förderquote aus. So könnten vor allem Haushalte mit mittleren und geringeren Einkommen wirksam entlastet werden,

Energiewende. Allerdings schlägt der Tausch pro Zimmerofen je nach Leistung mit Kosten von 500 bis 1.000 Euro zu Buche. Das können sich viele Menschen nicht leisten. Wir fordern Berlin deshalb auf, auch das Ersetzen alter Speicheröfen mit einer um 15 Prozent erhöhten Austauschprämie in Bezug auf die Investitionskosten zu fördern – sonst geraten ärmere Haushalte in eine zunehmend prekäre Lage.

Auch Biomasseheizungen als Alternativen zu Ölheizungen sollten von Berlin stärker gefördert werden. Denn durch modernste Technik werden bei diesen Anlagen bis zu 95 Prozent der entstehenden Feinstäube gefiltert.

Damit Heizen bezahlbar bleibt, fordern wir Berlin zudem weiterhin auf, die Verbrauchsteuern auf Energie deutlich zu senken. Insbesondere soll die Stromsteuer auf das EU-rechtlich zulässige Mindestmaß und die Energiesteuer auf fossile Kraft- und Heizstoffe sowie temporär die Mehrwertsteuer auf Strom sowie alle Kraft- und Heizstoffe gesenkt werden. Zudem sprechen wir uns dafür aus, in der aktuellen Ausnahmesituation alle verfügbaren Möglichkeiten zur Ausweitung des Angebots an Energieträgern auszuschöpfen. Auch deshalb lehnen wir die von der EU geplante Benachteiligung der Energieerzeugung aus Waldholz ab.