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Online-Event „Blickpunkt B@yern“

Tobias Gottardt spricht über die Zukunft Europas

Ob Asyl- und Flüchtlingspolitik, Brexit oder Corona-Management – die Krisen der vergangenen Jahre haben der Europäischen Union sichtbar zugesetzt und bei vielen Menschen wachsende Euro-Skepsis hervorgerufen. Doch ist der Argwohn begründet?
 

Tobias Gotthardt, Europaausschussvorsitzender und europapolitischer Fraktionssprecher, diskutierte darüber mit seinen Gästen doc. PhDr. Mikuláš Bek, Ph.D., Senator und Vorsitzender des Europaausschusses im tschechischen Senat in Prag, sowie Dr. Sebastian Huber, Abgeordneter und Zweiter Präsident des Landtags des Landes Salzburg beim Online-Event „Blickpunkt B@yern“.

Die Schlagkraft der EU ist in den vergangenen Jahren immer wieder infrage gestellt worden. Doch mit der Corona-Krise hat die Euro-Skepsis eine neue Qualität erreicht. Denn mit dem Einsetzen der Pandemie traten nationale Interessen in den Vordergrund. Zudem sorgen Exportbeschränkungen, Grenzschließungen und eine verfehlte Impfstoff-Einkaufspolitik bis heute für erhebliche Differenzen unter den 27 EU Mitgliedstaaten.Hinzu kommt, dass sich Europa im Wettbewerb der Großmächte USA, Russland und China zunehmend behaupten muss.

"Wir FREIE WÄHLER setzen uns für mehr Mitbestimmung der Landesparlamente bei EU-Entscheidungen ein und sehen im Europäischen Ausschuss der Regionen eine kraftvolle Stimme mit großem Potenzial, um diesem Ziel näherzukommen.
 

Mit unserem digitalen Debattenformat „Blickpunkt B@yern“ bringen wir unsere Parlamentarischen Abende zu Ihnen nach Hause – als Online-Event direkt auf dasSmartphone oder den heimischen PC.

Die künftigen Herausforderungen, vor denen die EU steht, erscheinen folglich gewaltig – sie sind aber nicht unlösbar. Denn gerade mit den Regionen und Regionalparlamenten hat sie starke Partner an ihrer Seite. Sie leben und vermitteln nicht nur die europäische Integration vor Ort, sondern leisten auch einen Beitrag dazu, verloren gegangenes Vertrauen wiederherzustellen. Damit sind sie der Motor, um die EU in eine gesicherte und stabile Zukunft zu führen. Wir FREIE WÄHLER setzen uns deshalb für mehr Mitbestimmung der Landesparlamente bei EU-Entscheidungen ein und sehen im Europäischen Ausschuss der Regionen eine kraftvolle Stimme mit großem Potenzial, um diesem Ziel näherzukommen.

Wichtig ist aber auch, das einstige Friedensprojekt „Europäische Union“ näher an die Bürgerinnen und Bürger heranzubringen. Dazu müssen sie miteinbezogen und ihre Wünsche, Meinungen und Anliegen gehört werden. Die großen Herausforderungen wie Klimakrise, Digitalisierung oder Corona-Pandemie kann die europäische Gemeinschaft nur im Schulterschluss lösen. Sobald die Rahmenbedingungen es wieder zulassen, gilt es daher, vor Ort stattfindende öffentliche Bürgerforen zur „Konferenz zur Zukunft Europas“ zu organisieren, damit ein lebendiger Austausch möglich ist. Ziel muss es sein, mit vielen Bürgerinnen und Bürgern in Dialog zu treten und eine große Beteiligung zu erreichen.

Warum brauchen wir die Europäische Union?

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