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Forderungskatalog

Familien mit schwerkranken Kindern besser unterstützen

Egal, wo auf der Welt: Hat ein Kind schwere Geburtsfehler oder eine seltene unheilbare Krankheit, wird jeder Tag zu einer schier unüberwindbaren Herausforderung. Für das betroffene Kind selbst, aber auch für die besorgten Eltern. Mit verschiedenen Initiativen wollen wir Familien mit kranken, behinderten und sterbenden Kindern bestmöglich betreuen und begleiten.

Zum einen wollen wir, dass Parkerleichterungen auch für Eltern von Kindern mit einer Behinderung gelten. Denn derzeit lautet die Regel: Ausschließlich Personen mit bestimmten Erkrankungen können bei der Straßenverkehrsbehörde einen orangen Parkausweis beantragen. Die Bescheinigung berechtigt zu verschiedenen Parkerleichterungen und gilt ebenso für Fahrten, an denen Menschen mit Behinderung als Beifahrer teilnehmen. Die Ausstellung des Ausweises ist dabei bislang an bestimmte Voraussetzungen und insbesondere an das Vorliegen spezifischer Beschwerden geknüpft.

Wir als FREIE WÄHLER ­Fraktion machen uns dafür stark, dass die Ausgabe eines entsprechenden Ausweises in Zukunft gleichermaßen für Eltern von Kindern mit Behinderung möglich wird. Denn ist aufgrund der Beeinträchtigung etwa der Besuch einer Frühförderstelle oder einer Arztpraxis notwendig, so wäre ein unkompliziertes Parken in der Nähe der Einrichtung eine enorme Erleichterung – für die Erziehungsberechtigten ebenso wie für deren Schützlinge.

Auch für Familien von unheilbar kranken und sterbenden Kindern fordern wir mehr Unterstützung: Mit einem interfraktionellen Positionspapier, an dem wir Bei all dem steht die Betreuung der Familie stets im Vordergrund. FREIE WÄHLER maßgeblich mitgewirkt haben, setzt sich die Kinderkommission des Bayerischen Landtags für eine bestmögliche Betreuung und Begleitung betroffener Familien ein. Konkrete Forderungen sind die Finanzierung ambulanter und stationärer Hospizleistungen als Regelleistung der Krankenkassen, ein genereller und verlässlicher Zugriff auf Betreuungsleistungen unmittelbar nach Diagnosestellung sowie die Verbesserung der Situation aller haupt­ und ehrenamtlich Tätigen im Hospiz- und Palliativbereich.

Bei all dem steht die Betreuung der Familie stets im Vordergrund – mit dem Ziel, schwer erkrankten Kindern ein möglichst würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende zu ermöglichen. Denn wenn Kinder lebensverkürzend erkranken, stellt dies das Familiensystem sowie die Begleitenden vor unbeschreibliche Herausforderungen. Hier bietet die Hospiz- und Palliativarbeit für Kinder hervorragende und von Empathie geleitete Begleitung ab der Diagnose einer unheilbaren Erkrankung bis zum Lebensende.


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