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Maßnahmenpaket

Mehr Jugendbeteiligung in Bayern

Kinder und Jugendliche sind im Bewusstsein von Politik, Verwaltung und Gesellschaft meist weniger stark verankert als andere Bevölkerungsteile. Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket möchten wir das ändern – und die Jugendbeteiligung deutlich stärken

Ziel unserer Jugendpolitik ist, Jugendliche sowie die vielfältig vorhandenen Jugendverbände bei allen die jungen Menschen unmittelbar betreffenden Entscheidungsprozessen einzubinden. Hierzu wollen wir geeignete Anhörungsund Beteiligungsformen etablieren. Außerdem lassen wir derzeit die Einrichtung einer landesweiten Fach­ und Servicestelle für Jugendbeteiligung prü­fen, um die Angebote der Jugendarbeit besser zu vernetzen und ihre Akteure – darunter etwa Jugendverbände, ­zentren, ­freizeitstätten und ­treffs, Offene Kinder­ und Jugendarbeit, Streetwork und Mobile Jugendarbeit – bei der Weiterentwicklung und beim Ausbau von Maßnahmen zur politischen Teilhabe besser zu unterstützen und zu begleiten.

Ziel unserer Jugendpolitik ist, Jugendliche sowie die vielfältig vorhandenen Jugendverbände bei allen die jungen Menschen unmittelbar betreffenden Entscheidungsprozessen einzubinden.

Daneben setzen wir uns für eine stärkere jugendpolitische Mitwirkung in den Kommunen ein. Durch die Staatsregierung lassen wir derzeit prüfen, inwiefern Bürgermeister und Oberbürgermeister zusätzlich zu den jährlich stattfindenden Bürgerversammlungen mindestens einmal jährlich eine allgemeine Jugendversammlung abzuhalten haben und ob die Kommunen einen Ansprechpartner für die Belange jugendlicher Gemeindeangehöriger zu benennen haben. Wünschenswert wärezudem, wenn weitere Kommunen im Rahmen ihres Selbstverwaltungsrechts ein verfasstes Gremium der Jugendbeteiligung – etwa in Form von Jugendparlamenten oder Jugendforen – etablierten.

Außerdem haben wir beantragt, dass die Inhaber der Jugendleitercard (Juleica) auf Wunsch – und ohne dies extra beantragen zu müssen – von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde eine Bayerische Ehrenamtskarte erhalten. Auch das ehrenamtliche Engagement von Schülerinnen und Schülern wollen wir durch sichtbare Zeichen wertschätzen – dazu gehört auch, dass es künftig in Schulund Ausbildungszeugnissen Erwähnung finden soll. Und zu guter Letzt haben wir uns erfolgreich für die Ausrufung eines „Bayerischen Jahrs der Jugend 2022“ eingesetzt, mit dem wir das Ziel verfolgen, die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in allen für sie relevanten Lebensbereichen weiterzuentwickeln – mit Informationsaustauschen, jugendpolitischen Projekten, Veranstaltungen, Diskussionen und Empfängen.

Nah dran an...Tobias Gotthardt

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