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Wie werden wir in Zukunft wohnen? Darüber diskutierte Hans Friedl beim Online-Event „Blickpunkt B@yern“.
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Blickpunkt B@yern mit Hans Friedl

Wie wohnen wir in Zukunft?

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie, wie wir leben, wohnen und arbeiten? Wie wird die Stadt der Zukunft aussehen? Und welche Rolle wird der öffentliche Nahverkehr spielen? Darüber sprach unser baupolitischer Sprecher Hans Friedl bei unserem Online-Talk „Blickpunkt B@yern“.

Mit seinen Gästen Prof. Dr. Alain Thierstein, Professor für Raumentwicklung an der TU München, und Dr. Bernd Rosenbusch, Geschäftsführer der Münchner Verkehrs­ und Tarifverbund GmbH (MVV), ging Friedl auch der Frage nach, warum der bayerische Immobilienmarkt ein zunehmend zweigeteiltes Bild abgibt. Denn während die Immobilienpreise für Wohneigentum in den Metropolregionen auf sehr hohem Niveau verharren, kommt es bei Handels­ und Büroimmobilien selbst in Top-Lagen immer häufiger zu Leerstand und Mietausfällen.

Wir setzen uns dafür ein, dass Wohnen nicht nur bezahlbar bleibt, sondern dass sich mehr Menschen Wohneigentum leisten können.

Das liegt vor allem – aber nicht ausschließlich – an der Corona-Pandemie, denn sie hat die Arbeitswelt nachhaltig und umfassend verändert. Aufzuhalten oder gar umzukehren ist dieser Prozess nicht. Der Markt muss sich auf mehr Homeoffice und deshalb auch auf sinkende Mieten, insbesondere von Büroimmobilien, einstellen. Es gilt deshalb staatlicherseits, neue Spielräume und mehr Mut zu fortschrittlichen Arbeitsund Wohnkonzepten zu entwickeln. Als FREIE WÄHLER Landtagsfraktion wollen wir Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen mehr Flexibilität ermöglichen, damit diese die Chancen und Vorteile, die dieser Wandel birgt, nutzen können – etwa indem künftig bestimmte Büros in Wohnraum umgewandelt werden können.

Wohnen, Arbeiten und Mobilität werden in Zukunft noch enger zusammenrü­cken. Mit mehr Flexibilität im Wohnund Baurecht könnten Start­ups und Unternehmensgründer von innovativen Wohn­Arbeits­Kombinationen in teuren Innenstadtlagen profitieren. Gleichzeitig möchten wir mit weiteren modernen Ansätzen die aktuellen Herausforderungen im Hinblick auf Klimaschutz, Mobilität und gleichwertige Lebensverhältnisse in städtischen und ländlichen Regionen angehen. Wir setzen uns dafür ein, dass Wohnen nicht nur bezahlbar bleibt, sondern dass sich mehr Menschen Wohneigentum leisten können

Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass Wohnen nicht nur bezahlbar bleibt, sondern dass sich mehr Menschen im Freistaat Wohneigentum leisten können. Innerhalb der Bayernkoalition kämpft unsere Fraktion deshalb für eine Neuauflage von Förderungen ähnlich der ehemals sehr erfolgreichen Eigenheimzulage. Zudem machen wir uns für ein flächendeckendes Netz an Mobilitätsangeboten stark. Denn die beschlossenen Klimaziele auf EU­ und Bundesebene sowie der wachsende Verkehrsdruck fordern innovative Konzepte, die auch vor einer stärkeren Integration aller Verkehrsmittel vom Tretroller bis zum Carsharing nicht Halt machen.
 

Wie wohnen wir in Zukunft?

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