Schulterblick Aufbruch 2026
(c)FREIE WÄHLER Landtagsfraktion
Aufbruch 2026

Künftig noch engerer Austausch mit Bayerns Landrätinnen & Landräten

Die Kommunalwahlen in Bayern haben nicht nur zu personellen Wechseln in unserer Fraktion geführt, sondern auch in der Fläche für erhebliches Stühlerücken in den Rathäusern und Landratsämtern gesorgt. So stellen die FREIEN WÄHLER seit dem 1. Mai nicht mehr 14 Landräte, sondern 28. Für unsere Fraktion bedeutet das ganz konkret, dass wir künftig noch mehr auf den engen Austausch mit der kommunalen Basis setzen. Schon zwei Arbeitstreffen haben stattgefunden. Denn wir wollen mit einer zielgerichteten Heimatpolitik die Handlungsfähigkeit der Landkreise und Gemeinden nachhaltig sichern.

Die kommunalen Mandatsträger nehmen eine Schlüsselrolle ein, wenn es darum geht, politische Weichenstellungen vor Ort umzusetzen und neue Herausforderungen einzuschätzen. Zudem ist die kommunale Ebene der Garant für die Funktionsfähigkeit von Staatsordnung und Demokratie. Bei einem ersten Arbeitstreffen im Landtag haben wir deshalb gleich einen ganzen Strauß an kommunalpolitisch relevanten Themen diskutiert – darunter die angespannte Finanzsituation der Landkreise, die Stärkung der Krankenhausversorgung, der Ausbau erneuerbarer Energien und der Katastrophenschutz.

In puncto Kommunalfinanzen zeigt sich deutlich, dass der Bund seiner Verantwortung nach dem Konnexitätsprinzip – sprich: Wer anschafft, zahlt – nicht gerecht wird. Die Folge: unzureichende Finanzierung vor Ort – verschärft durch immer neue kostentreibende Qualitätsstandards durch Bundesgesetze. Diese Schere zwischen fehlenden Einnahmen bei steigenden Ausgaben können die Kommunen keinesfalls auf Dauer kompensieren. Um die vielfach klammen Kassen wieder zu füllen, fordern wir eine strukturelle Reform mit bedarfsgerechten Zuweisungen.

„Unsere neu gewählten kommunalen Mandatsträger bringen frischen Wind und eine tiefe Verwurzelung in ihren Heimatregionen mit.“
 

Florian Streibl, Fraktionsvorsitzender

Auch über die Zukunft der medizinischen Versorgung haben wir diskutiert. Denn durch die neuen Rahmenbedingungen der Krankenhausreform des Bundes – zugespitzt durch das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz – muss der Freistaat nun mehr Verantwortung übernehmen. Denn für kommunale Kliniken hängt viel davon ab, wie Bayern seine planerische Verantwortung nutzt.

Um die Gesundheitsversorgung zukunftsfest aufzustellen, braucht es nach unserer Überzeugung neben einer gesamtbayerischen Krankenhausplanung auch einen besseren integrativen Ansatz. Dieser muss die ambulante Versorgung durch Haus- und Fachärzte im medizinischen und zahnmedizinischen Bereich sowie die stationäre Basisversorgung, die Geburtshilfe, die Notfallversorgung – vom Grundversorger bis zu den Unikliniken – zusammendenken und flächendeckend sichern.

Beim Folgetermin im Münchner Hofbräukeller standen die Vertiefung der engen Zusammenarbeit und das persönliche Kennenlernen im Mittelpunkt. Dabei haben wir auch vereinbart, unsere Treffen in enger Taktung fortzusetzen. Denn nur durch Dialog und Zusammenarbeit können wir unsere Kreise, Städte und Gemeinden langfristig zukunftsfest und leistungsstark aufstellen.

Nach dem starken Abschneiden der FREIEN WÄHLER bei der jüngsten Kommunalwahl standen bei einem Austausch im ­Münchner Hofbräukeller die Vertiefung der engen ­Zusammenarbeit und das persönliche Kennenlernen im Mittelpunkt.

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