Kaleidoskop Kurz und gut
(c)FREIE WÄHLER Landtagsfraktion
KURZ UND GUT

Eine Alpenakademie für das Kloster Ettal

Im Jahr 2030 feiert das Traditionskloster Ettal sein 700-jähriges Bestehen – und stellt schon jetzt die Weichen für die Zukunft: Mit einer umfassenden Machbarkeitsstudie – ermöglicht durch eine Fraktionsinitiative aus dem laufenden Haushalt in Höhe von 280.000 Euro – wird geprüft, wie sich der renommierte Bildungsstandort über die kommenden Jahrzehnte tragfähig weiterentwickeln lässt.

Ziel ist eine Alpenakademie im benediktinischen Geist mit internationaler Reichweite in der Erwachsenenbildung, die auch das traditionsreiche Benediktinergymnasium als moderne Alpenschule stärken und weiterentwickeln soll. 

Einzelheiten zum Projekt und die nächsten Schritte auf dem Weg zum großen klösterlichen Jubiläumsjahr 2030 hat unser Fraktionsvorsitzender Florian Streibl als ehemaliger Schüler und langjähriger Förderer bei einem Pressegespräch in Ettal Anfang Juni vorgestellt.

In eigener Sache

Unser klares Bekenntnis zum Sudetendeutschen Tag in Brünn

Anfang Mai erreichte uns die Meldung, dass die tschechischen Rechtsparteien den 76. Sudetendeutschen Tag in Brünn stoppen wollen. Diese Nachricht war für uns nicht nur befremdend, sondern hat uns auch angespornt, ein klares Bekenntnis zur Durchführung des ersten Sudetendeutschen Tags auf tschechischem Boden auszusenden. Schließlich haben wir in den letzten Jahrzehnten stabile und gute Beziehungen zu unseren böhmischen Nachbarn aufgebaut. 

Hinzu kommt, dass wir den Sudetendeutschen Tag in Brünn einvernehmlich – und nicht über die Köpfe unserer tschechischen Freunde hinweg – organisiert haben. Außerdem flossen 300.000 Euro aus Mitteln der Fraktionsinitiativen, um die viertägige Veranstaltung mit Leben zu füllen. Umso mehr hat es uns gefreut, dass wir mit einem gemeinsamen Dringlichkeitsantrag aller demokratischen Fraktionen ein starkes Zeichen für die bayerisch-tschechische Partnerschaft und für die Realisierung der Veranstaltung setzen konnten. 

Denn wir sind überzeugt, dass das Verhältnis zwischen Bayern und Böhmen zur Blaupause für ganz Europa werden könnte. Es lohnt sich, an diesem Friedensprojekt gemeinsam weiterzuarbeiten.

WAS SONST NOCH LOS WAR

21. MAI 2026

Bei einem Parlamentarischen Frühstück mit dem Bayerischen Bauernverband diskutierten unsere Abgeordneten über Herausforderungen, Zukunftschancen und jüngste Gesetzgebungsverfahren sowie deren Folgen für die Landwirtschaft. 

Für uns ist klar: Unsere landwirtschaftlichen Betriebe brauchen Rückendeckung statt ständig neuer Hürden. Zu unseren Kernforderungen zählen deshalb: keine planwirtschaftlichen Eingriffe in das Eigentum unserer Bauern, konsequenter Ausbau des kooperativen Naturschutzes, Schluss mit Überregulierung und praxisfremden Auflagen.

19.Mai 2026

Klasse statt Masse: Das gilt im Luft- und Raumfahrtsektor ganz besonders. Bei einem Besuch des Aerospace Cluster bavAIRia am Flugplatz Oberpfaffenhofen konnte sich unsere Fraktion von der Fachkompetenz und Innovationsfähigkeit der Unternehmen vor Ort überzeugen, egal, ob bei der Entwicklung hochkomplexer Raumfahrttechnik oder bei der Neuerfindung eines traditionsreichen Dornier-Flugzeugs für aktuelle Herausforderungen. 

Klar ist: Ohne staatliche Mittel und Aufträge ist es für Hochtechnologie-Unternehmen schwer, sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten. Deshalb fördern wir mit der Hightech Agenda Bayern (HTA) bereits zahlreiche bayerische Spitzentechnologien und werden uns im Bund und auf EU-Ebene weiter für optimale Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Bayern einsetzen.

4. Mai 2026

Anfang Mai reisten Mitglieder unserer Fraktion zur Kabinettssitzung in der Bayerischen Vertretung im Herzen des Europaviertels in Brüssel. Denn als starker Wirtschaftsstandort hat der Freistaat enormes Interesse an einer funktionierenden EU und einem starken Binnenmarkt. 

Neben der Sitzung stand ein intensives Arbeitsgespräch mit den FREIE WÄHLER-Europaabgeordneten Christine Singer, Engin Eroglu und Joachim Streit auf dem Programm. Dabei diskutierten unsere Abgeordneten unter anderem über den neuen mehrjährigen Finanzrahmen der EU-Kommission sowie über die Idee, das Konnexitätsprinzip verbindlich in der EU-Verfassung zu verankern. So wäre gewährleistet, dass die Europäische Union bei der Übertragung neuer Aufgaben auch die entsprechende Finanzierung sicherstellt. 

Letzte Station der Stippvisite: In der Bayerischen Vertretung in Brüssel wurde ein 14 Meter hoher Maibaum aufgestellt. Mit dabei: 48 Trachtler und Musiker aus dem Allgäu.

23. April 2026

Bei einem Parlamentarischen Frühstück mit dem Verband der Freien Berufe Bayern diskutierten unsere Abgeordneten über die schwierige, teils europaweite Konkurrenzsituation mit großen Unternehmen bei der Auftragsvergabe von öffentlichen Bauprojekten, die ungerechte Ausgestaltung der neuen Aktivrente, die Selbstständige ausschließt, sowie das zunehmende Aufkommen von medizinischen Versorgungszentren mit ausländischen Investoren.

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